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Ladyshake
Wir haben uns 2002 zusammengetan. Seitdem
veranstalten wir regelmäßig Konzerte, Parties, Filmprogramme
und Lesungen für Frauen und Queers, Ladies and Gentlemen.
Auf unseren Parties und Konzerten erwartet euch rrriotsoulelectrotrashindiepop;
auf allen Veranstaltungen themenbezogene Visuals und spezielle Deko.
Unsere Veranstaltungen sind offen für alle Geschlechter.
Kontakt: ladyshake [at] gmx.de
Presse:
Artikel
+ Interview [Karl Mosh, webwecker, 2005], als
pdf-datei
Interviewausschnitte
[Ultimo Bielefeld, 2004]
Interview + Artikel
[Britta Hoffarth, 2003]
°LADYSHAKE on myspace
°Infos zur Riot-Grrl/Ladyfest - Bewegung,
auf die wir uns unter anderem beziehen:
Anfang der 1990er Jahre entwickelte sich in der Punk/Hardcore
Szene der beiden US-amerikanischen Städte Washington D.C. und
Olympia eine rege feministische Aktivität mit links-politischen
Anspruch: Das Riot Grrrl-Movement war geboren.
Frauen, Mädchen, Lesben, Transgender begannen sich zusammenzuschließen,
um die permanente Unterrepräsentation von Musikerinnen und
Künstlerinnen zu unterlaufen.
Unter dem Motto "female self-empowerment" entstand eine
immer größer werden Szene aus der die Ladyfeste hervorgegangen
sind. Die bekanntesten Bands dieser Szene sind: z.B. Bikini Kill,
Bratmobile, Team Dresch, Sleater Kinney, Tribe 8 und Le Tigre.
Mit den Jahren machte das Prädikat der rebellischen Grrls insbesondere
in Europa Mode: Die Musik- und Kleidungsindustrie hatte schnell
herausgefunden, dass "Girlism" sich gut verkaufen ließ.
Der ursprüngliche Begriff "grrl" wurde in "girlie"
umgeschrieben und somit zu einem stigmatisierten Markenbegriff ohne
politisch-femininistsche Aussagekraft. Aufgrund dieser Kommerzialisierung
und Enteignung verwenden wir nun das Label Lady, um uns gegen die
Verreinnahmung durch die Kulturindustrie zur Wehr zu setzen!
Dabei geht es aber längst nicht nur um Musik: Für viele
fasst darüber hinaus mittlerweile der Begriff "Lady"
alle Menschen, die sich den klassischen Männlichkeits- und
Weiblichkeitsrollen nicht unterwerfen wollen oder können, und
Lust haben in einem queer-feministischen Setting mitzuwirken. Der
politische Anspruch umfasst dabei weit mehr als nur ein feministisches
Anliegen: Auch die klare Abgrenzung gegen Rassismus, Ausgrenzungs-
und Globalisierungspolitik spielt eine entscheidende Rolle. Die
erste größere Aktivität der "Ladies" war
die Organisation des "Ladyfests Olympia" im Jahr 2000.
Damit gaben sie den Anstoß zu einer im breiter werdenden Präsentation
von polit- und kunstschaffenden Frauen/Ladies/Queers überall
auf der Welt.
Bielefeld 2002-2009
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