LESUNGEN.
ZEIT:
SAMSTAG, DER 17.09., 16-18 UHR ORT: AJZ-KINO, HEEPER STR. 132 | | | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | | | Sarah
Diehl [Berlin]: Brüste kriegen | |

| | Wie
werden Kinder eigentlich zu Frauen? Wie lernen Mädchen mit körperlichen
Veränderungen, die einer bestimmten Bedeutung unterworfen sind, umzugehen
und sich einen weiblichen Habitus, also ein bestimmtes Repertoire an Denk-, Gefühls-,
Verhaltens- und Wissensformen anzueignen, um gesell-schaftlich akzeptiert zu werden?
Welche Projektionsfläche ist der weibliche Körper und wie werden
heranwachsende Mädchen mit diesen Projektionen konfrontiert? Auf welche Art
wird in unserer Gesellschaft die Darstellung einer eindeutigen Geschlechtszugehörigkeit
von Mädchen abverlangt? Die Autorinnen der Anthologie "Brüste
kriegen", das im Herbst 2004 in Verbrecher Verlag erschien, beschreiben,
mit welcher Form von Normalität sich Mädchen in ihrer Pubertät
abzufinden lernen.Mit Beiträgen von: Fana Asefaw, Asili Barre-Dirie,
Maroula Blades, Annette Berr, Kevin Blechdom, Françoise Cactus, Sarah Diehl,
Tanja Dückers, Tatjana Doll, Sonja Eismann, Katrin Funke, Kerstin Grether,
Monika Großerüschkamp, Phoebe Gloeckner, Käthe Kruse, Annette
Lory, Andrea Losch, Stu Mead, Christian Morin, Peggy Parnass, Peaches, Avi Pitchon,
Tine Plesch, Angie Reed, Ziska Riemann, Ulrike Schuff, Sieres, Ingrid Strobl,
Maria Voigt, Allison Williams und Edda und Camilla. Mehr
Infos.
| | | --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- | | | Eva-Maria
Gößling [Düsseldorf] | | | | | "Vom
Hundertsten ins Tausendste" [falls ich mich nicht verzählt habe]"
sind Erzählungen, aus dem echten Leben, zum Teil haarsträubend. Sie
erzählen von Musikern, Briefträgern, Neuen Wilden, Fahrradkurieren,
Unternehmensberatern, feinen Menschen, weniger feinen Menschen von Düsseldorf,
Berlin, Köln, New York. Mit kleiner und großer Komik, mit ineinander
fallender Trauer, ganz Eigenen, spannend, weil man wirklich nie weiß, wo
es hin geht. Oft wechselt das Tempo, die Richtung, die Sprache, das Thema, das
Sujet, die Stimmung in rasender Geschwindigkeit, ein atemloses, auch ein atemberaubendes
Erzählen. | | | | | | | | | |
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